Wenn man mit Leni Eckstein über Moderation spricht, merkt man schnell: Für sie ist das kein „Job mit Mikro“, sondern eine Haltung. Eine Mischung aus journalistischer Neugier, echter Aufmerksamkeit für Menschen – und dem Mut, im entscheidenden Moment loszulassen. Genau dort, wo es live wird, wo Pläne wackeln und aus Abläufen Atmosphäre entsteht, fühlt sie sich zuhause.
Leni Eckstein – Vom Radio-Mikro auf die Bühne: Der Weg in die Moderation
Lenis Einstieg klingt nach einem klassischen Medienmoment – und ist doch vor allem ein persönlicher: Schon früh faszinierte sie das Erzählen von Geschichten und das Zuhören. Mit 21 Jahren führte sie ein Volontariat beim Radio zur Moderation. Zunächst „nur“ hinter dem Mikrofon, doch ziemlich schnell auch auf die Bühne.
Was sie bis heute daran begeistert, beschreibt sie als besondere Mischung: Inhalt, Persönlichkeit und Live-Moment. Moderation ist für sie nicht nur Ansage, sondern Verantwortung: einem Event Struktur geben, Menschen verbinden, Stimmung aufnehmen und eine Bühne schaffen, auf der Inhalte lebendig werden. Jede Veranstaltung ist anders, jedes Publikum einzigartig – genau das macht den Reiz aus.
Live bedeutet: Es kann alles passieren. Und genau das ist der Punkt.
Wer regelmäßig moderiert, kennt sie: diese Sekunden, in denen Technik plötzlich nicht mehr mitspielt. Bei Leni ist das nicht nur eine Randnotiz, sondern eine der prägenden Herausforderungen ihrer Laufbahn – sowohl im Radio als auch bei Events. Wenn Mikrofon, Einspieler oder Bildschirm streiken, hilft kein Technik-Vokabular. Dann zählt nur eins: Moderation.
Ruhig bleiben, improvisieren, das Publikum abholen und den Moment tragen. Diese Situationen, sagt sie, schulen Spontanität, Präsenz und Humor – und sie zeigen, wie wichtig es ist, flexibel zu bleiben und Verantwortung auf der Bühne zu übernehmen. Und das Spannende: Ausgerechnet die ungeplanten Momente werden oft die besten.
Eine Sendung ohne Musik – und mit viel echter Moderation
Ein Beispiel dafür hat sie sofort parat: eine Live-Radiosendung, in der plötzlich die komplette Musik ausfiel. Kein Jingle, kein Song, keine Einspieler – einfach Stille. Was im Sender erstmal nach „Krisenmodus“ klingt, wurde zur Bühne für das, was Moderation im Kern ist: Mikro auf – und los.
Leni und ihr Co-Moderator nahmen die Situation an, erzählten, diskutierten, lachten und zogen die Hörer mit hinein. Am Ende blieb gerade diese Sendung besonders in Erinnerung. Weil sie gezeigt hat, wie stark echte Präsenz sein kann, wenn man sich traut, nicht gegen den Moment zu kämpfen, sondern ihn zu führen.
Was eine gute Moderatorin ausmacht
Fragt man Leni Eckstein nach den wichtigsten Eigenschaften, rückt sie nicht zuerst „Performance“ in den Vordergrund – sondern Beziehung. Präsenz und echtes Interesse an Menschen sind für sie die Basis. Wer wirklich zuhört, stellt bessere Fragen, liest Stimmungen, reagiert flexibler.
Dazu kommen Spontanität, Sprachgefühl und die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben – besonders live. Gleichzeitig betont sie etwas, das viele unterschätzen: Struktur. Je besser die Vorbereitung, desto freier kann man später agieren. Und dann ist da noch das, was man nicht lernen kann, aber entwickeln muss: Authentizität. Das Publikum spürt sofort, ob jemand eine Rolle spielt oder wirklich da ist. Und, ganz wichtig in Lenis Worten: Spaß haben.
Vorbereitung, die frei macht
Ihre Strategie klingt simpel, ist aber professionell: gründlich vorbereiten – und dann loslassen können. Sie arbeitet sich intensiv in Anlass, Inhalte, Gäste und Ablauf ein, klärt Ziele und Tonalität und baut einen roten Faden, der trägt.
Doch sie plant bewusst nicht alles durch. Denn Live-Events brauchen Raum: fürs Publikum, für Reaktionen, für Dynamik. Leni hört genau hin, beobachtet, passt Tempo, Ton und Inhalte situativ an. Vorbereitung ist für sie keine Sicherheitsleine, die einengt – sondern ein Fundament, das Freiheit ermöglicht.
Trends: Interaktion statt Frontalmodus
Auch in der Eventwelt verschiebt sich vieles – und Moderatorin Leni Eckstein beobachtet zwei Entwicklungen besonders: Hybride und digitale Formate sind längst Teil des Standards und verlangen zusätzliche moderative und technische Skills. Gleichzeitig wird die aktive Einbindung des Publikums wichtiger: Dialog, Interaktion, echte Beteiligung statt reine Frontalmoderation.
Das passt zu ihrem Verständnis von Moderation: nicht senden, sondern verbinden.
Ratschläge für angehende Moderator:innen
Wenn Event-Host Leni Eckstein einen Rat geben soll, ist er klar: so früh wie möglich Praxis sammeln. Moderation lernt man nicht aus Büchern, sondern im Tun – vor Publikum, am Mikro, auch mit Fehlern. Parallel lohnt es sich, an Stimme, Sprache und Haltung zu arbeiten und echtes Interesse an Themen und Menschen zu entwickeln.
Und dann kommt wieder ihr Kernthema: Authentizität. Wer versucht, jemand anderes zu sein, wirkt austauschbar. Eine eigene Haltung, Neugier und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, sind langfristig wichtiger als Perfektion.
Wenn’s schwierig wird: Atmen, lächeln, weitermachen
Unerwartetes gehört für sie zum Live-Geschäft dazu. Ihre Formel ist entwaffnend menschlich: tief durchatmen, lächeln – und weitermachen. Entscheidend sei, die Situation anzunehmen und moderativ aufzufangen. Humor kann helfen, Druck rauszunehmen und das Publikum mitzunehmen. Denn am Ende gilt: Wer präsent bleibt und souverän reagiert, macht aus kleinen Pannen oft genau die Momente, die ein Event besonders machen.
Leni Eckstein steht für eine Moderation, die nicht nur durch Programme führt, sondern durch Situationen. Sie verbindet Struktur mit Spontanität, Vorbereitung mit echter Offenheit – und zeigt, dass „live“ nicht das Risiko ist, sondern die Magie.
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